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3. Liga: Matteo Ehlers, ein Neuzugang mit klarem Fokus

Robin John, Maurice Lungela oder auch Nikolaos Tzoufras sind alles Namen, denen Handballfans nicht nur in Hildesheim etwas Sagen. Mit allen hat unser Neuzugang Matteo Ehlers bereits in der zweiten Bundesliga zusammengespielt. Jetzt hat er einen neuen Plan, er möchte in absehbarer Zeit an der Seite von Spielern wie Fabian Böhm, Ivan Martinovic, Ilija Brozović oder Evgeni Pevnov auflaufen. „Ja, das ist mein Ziel. Ich will mich über Einsätze in der Reckenschmiede, im Perspektivkader der TSV Hannover-Burgdorf, bei den Trainern Antonio Carlos Ortega und Iker Romero für Bundesligaeinsätze empfehlen.“ Den Wechsel von Eintracht Hildesheim nach Burgdorf hat er vor einigen Monaten vollzogen. Leicht ist es ihm nicht gefallen, hat er doch zuvor fast ausschließlich bei der Eintracht gespielt. „Nicht ganz“, korrigiert Ehlers, „ich habe bei den Minis in Alfeld begonnen. Das war aber damals noch nicht so das Richtige, bis mein Lehrer Jürgen Kloth (er war von 1998 bis 2000 auch Trainer bei der TSV Burgdorf; die Red.) mich in eine Handball AG holte. Gleichzeitig habe ich in der C-Jugend bei der Eintracht wieder angefangen.“ Im Laufe der Jahre hat es natürlich viele Derbys gegen seinen neuen Verein gegeben. Wie ist es, jetzt auf der anderen Seite zu spielen? „Eigentlich ist es sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, man wechselt eigentlich nicht von Hildesheim nach Burgdorf oder umgekehrt“, lacht Ehlers. „Aber ich muss sagen, dass ich da jetzt aus der Reihe tanze. Ausschlaggebend waren die sehr guten Gespräche mit Heidmar Felixson. Fast wäre es schon vor einem Jahr zum Wechsel gekommen, das hat aber dann doch nicht geklappt. Heidmar hat mich von den Perspektiven hier überzeugt und ich habe den Wechsel jetzt in Angriff genommen.“ Die Aufnahme in der neuen Mannschaft sei hervorragend gewesen, er war sofort integriert. „Das sind ja nahezu alles junge Spieler die nach oben streben. Die Talente werden hier gefördert und weiterentwickelt, im besten Fall für die Bundesliga ausgebildet.“ Beispiele wie Vincent Büchner, Malte Donker oder zuvor auch Joshua Thiele und Malte Semisch haben gezeigt, welche Arbeit hier leistet wird. Matteo Ehlers hat in seinem neuen Team den Platz auf der linken Rückraumseite eingenommen, fünfzehn Tore in den ersten drei Drittligaspielen bestätigen bereits jetzt seine Torgefährlichkeit. Matteo, der in Hannover wohnt und eine Ausbildung zum Physiotherapeuten macht (2. Lehrjahr) hofft nun, dass bald sein Handy klingelt und er zu Trainingseinheiten der Recken eingeladen wird. Zum Perspektivkader des Bundesligisten gehört er bereits. Der erste Schritt ist gemacht...
Wir wünschen Matteo ein erfolgreiches erstes Jahr in Hannover-Burgdorf und gutes Gelingen bei seinen Plänen.