Hand, Herz, Heimspiel

Die mA2 bleibt ungeschlagen

Es wurde zwar kein Sieg, aber auch keine Niederlage. Das Derby in Anderten endete 27:27. Ganz zufrieden war Trainer Niko Blanke nicht mit dem Punktgewinn, auch wenn man ehrlicherweise zugeben muss, dass dieser nach den ersten 15 Minuten sehr zweifelhaft war.
Wie kam es zu der Punkteteilung? Voller Motivation und mit breiter Brust reiste die A2 nach Anderten - wurde doch die mA2 5JSG GIW Meerhandball letzte Woche deutlich mit 12 Toren geschlagen. Allerdings war dem Trainer und seinen Spielern im Vorfeld bewußt, dass mit dem TSV Anderten nun ein deutlich stärkerer Gegner wartete.
Und genau das sprach Blanke vor dem Spiel an. Doch alle Warnungen brachten nichts. Das erste Viertel des Spiels wurde komplett verschlafen. Unkonzentriertheit im Spiel nach vorne und beim Abschluss, dazu noch eine harte Gangart des Gegners brachten die Mannschaft aus dem Konzept. „Wir dürfen nicht vergessen, dass fast alle Spieler meiner Mannschaft aus der B-Jugend kommen, für viele sind es die ersten Spiele in der A-Jugend“, so Blanke, der seiner Mannschaft eine sehr gute kämpferische Moral bescheinigte.
Über den 2:9 Rückstand und einer daraufhin genommenen Auszeit, kämpfte sich die Mannschaft zurück in das Spiel. Die Umstellungen fruchteten, zur Halbzeit konnte bereits auf 11:14 verkürzt werden.
Nach dem Wiederbeginn rieben sich einige Zuschauer die Augen. Als wäre die Mannschaft komplett gewechselt mA2 8worden, wurde nun auf einmal das gute Niveau der Vorwoche erreicht.
In der Abwehr aggressiv und vorne konsequent. Der Vorsprung von Anderten schmolz immer mehr und wechselte erstmals nach 34 Minuten. Nicht nur das, es gelang der jungen Truppe das Spiel komplett zu drehen und sich auf 5 Tore abzusetzen.
Doch nun begann die hektische Phase. Anderten packte die Brechstange aus und versuchte alles um das Spiel wieder zu drehen. Die Gangart wurde härter. „Leider verloren die Unparteiischen in dieser Phase des Spiels komplett ihre ohnehin schon recht fragwürdige Linie“, monierte Blanke das Ende. „10 Strafwürfe gegen uns, stehen nur drei für uns entgegen. Das spiegelt ganz und gar nicht die Art und Weise des Spiels wider.“ Dabei verloren die Burgdorfer den Faden. Der Gastgeber konnte mit dem letzten Angriff den Ausgleich erzielen. Eine letzte Auszeit, sieben Sekunden vor dem Ende wurde nach Besprechung zwischen Kampfgericht und Schiedsrichter auf drei Sekunden Restspielzeit verkürzt. Der finale Angriff führte nicht mehr zum Erfolg und so blieb es beim Unentschieden. „Gehen wir nur von der ersten Halbzeit aus, haben wir einen Punkt gewonnen. Nehmen wir nur die zweite Halbzeit, haben wir einen Punkt verloren, wenn nicht sogar weggeworfen. Aber die Mannschaft ist jung und wird sich davon erholen. Sie haben gut gekämpft und nie aufgegeben“, resümierte der Coach nach dem Schlusspfiff.

Es spielten: Arlt, Pätz - Bruns, Sperling (je 6); Friedhoff (5), Intemann (4), Eckelmann (2), Maelecke, Kehl, Wollny, Guska (je 1), Brockhausen, Stümpel, Wrensch

Montag, 15. Oktober 2018

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