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3.Liga: Gerechte Punkteteilung gegen Bernburg

bei TSV Redaktion

Nur Unentschieden? Das sah Heidmar Felixson, Trainer der Jungrecken, nach dem 25:25 (12:13) gegen den SV Anhalt Bernburg komplett anders. „Klar hätten wir gewinnen können, aber wir dürfen nicht übersehen, dass wir über weite Strecken des Spiels zurückgelegen haben. In der Schlussphase waren wir zwar auch mal wieder vorne, aber ganz am Ende hatten wir Glück, können froh sein, nicht komplett mit leeren Händen dazustehen.“
Für beide Mannschaften, die mit 16 Punkten gleichauf ins Rennen gingen, war vorher klar, dass sich der Gewinner ein gutes Stück von der Abstiegszone absetzen würde. Gepusht nach dem Überraschungssieg gegen den TuS Vinnhorst ging die Bundesligareserve die Partie an. Joshua Thiele, Jannes Krone und Justus Fischer konnten zwar nicht dabei sein, dafür stand Hannes Feise im Kader. Beim 5:3, 6:4, 7:5 bis zum 8:6 (12. Minute) durch Yannic Foltyn blieb der Gastgeber stets mit zwei Treffern vorn. Danach riss der Faden ein wenig, es schlichen sich zu viele Abspielfehler, Missverständnisse und Fehlwürfe ein. Die Gäste nahmen die Angebote an, drehten die Partie und gingen fortan selbst mit zwei Toren in Vorhand. Der SV Anhalt hätte seine Führung auch noch deutlicher gestalten können, mehrfach standen ihnen Pfosten und Latte des Burgdorfer Gehäuses im Weg oder Torhüter Björn Oelkers vereitelte mehrere Großchancen. Oelkers hielt seine Farben im Spiel, hielt unter anderem nach 36 Minuten einen Strafwurf von Nico Richter. Bereits drei Minuten zuvor war Bernburgs Torjäger beim Siebenmeter am Pfosten gescheitert. Ein Doppelschlag von Veit Mävers brachte den Hausherren nach 45 Minuten das 18:18, vier Minuten später traf Timo Baune zur 20:19 Führung. Bernburg gab sich jedoch nicht geschlagen, antwortete vor allem durch den wurfstarken Marc Godon. Er traf in der 53. Minute zur erneuten Gästeführung (20:21). In den Schlussminuten schienen die Jungrecken den längeren Atem zu haben, Veit Mävers glich aus, Hannes Feise besorgte das 22:21 und Mävers erhöhte kurz darauf auf zwei Tore Vorsprung. Unser Juniorennationalspieler war es auch, der drei Minuten vor dem Ende seinen dritten Strafwurf verwandelte und auf 24:22 stellte. Doch erneut war es Marc Godon dem zunächst der schnelle Anschlusstreffer gelang und Augenblicke später einen technischen Fehler der Burgdorfer bestrafte. Spannend ging es weiter, Hannes Feise traf 61 Sekunden vor Schluss zur 25:24 Führung, doch der allgegenwärtige Godon glich erneut aus, traf mit einem Siebenmeter. Neun Sekunden waren noch auf der Uhr, als Felixson die grüne Karte legte und den finalen, möglicherweise siegbringenden, Angriff mit seinem Jungs besprach. Er ging ins Risiko, nahm Torwart Oelkers heraus, brachte den siebten Feldspieler. Doch beinahe wäre das komplett schiefgegangen. Ein Abspiel fand nicht den eigenen Mitspieler sondern, wen wohl, natürlich Bernburgs Marc Godon, der unter Schwierigkeiten den Ball unter Kontrolle bekam und dann aus der eigenen Hälfte ins verwaiste Burgdorfer Tor traf. Doch der Gästejubel war nur kurz, denn der Ball überschritt die Linie knapp, aber deutlich, nach Ertönen der Schlusssirene.
„Es war ein spannendes Spiel, bei dem wir mit dem Punkt zufrieden sein müssen und können. Wir haben heute ein paar Fehler zu viel gemacht, konnten an unsere vorzügliche Leistung der Vorwoche nicht ganz anschließen. Unsere Wurfquote, insbesondere von der rechten Außenposition, war heute nicht so, wie ich es mir erhofft habe“, resümierte der Burgdorfer Coach.
Für die Jungrecken geht es am nächsten Sonntag beim Tabellenzweiten, HC Empor Rostock, weiter.

TSV Burgdorf II: Wernlein, Oelkers – Mävers (8/3), Hanne (5), Feise, Juric (je 3), Wunsch (2), Baune, Ayar, Foltyn, Maelecke (je 1), Böllert, Krenke, Kollmeier, Sperling.
 

Fotos: Thomas Bork